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Klabautermann

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Der Klabautermann , Kalfatermann oder Klabattermann (von niederdeutsch klabastern „poltern“, „lärmend umhergehen“ oder von ebenfalls niederdeutsch kalfatern „mit Pech und Werg abdichten“) ist im seemännischen Aberglauben ein Schiffsgeist oder Kobold , der – meist unsichtbar – den Kapitän bei Gefahren warnt. Die Figur des Klabautermannes ist verbunden mit der Segelschifffahrt. Er hilft beim Schiffbau, beim Dichten des Schiffsdecks und treibt gerne Schabernack. An Bord macht er sich durch Polter- und andere Geräusche bemerkbar. Man sagt: „Wenn er klopft, bleibt er, wenn er hobelt, geht er.“ Sein Aussehen gleicht dem eines Matrosen – mit Hammer und Pfeife, manchmal auch mit Seemannskiste, mit roten Haaren und grünen Zähnen. Zeigt er sich, so ist dies ein schlechtes Zeichen. Er verlässt das Schiff erst, wenn es untergeht.  Gemäß einem alten Seemannsbrauch gehört auf jedes Schiff ein Huhn zur Abschreckung des Klabautermanns. Der Klabautermann fand E...

Käpt’n Blaubär

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Käpt’n Blaubär ist eine Figur von Walter Moers , die einen anthropomorphen Bären darstellt. Er wurde durch die Puppentrickserie Käpt’n Blaubärs Seemannsgarn in der Sendung mit der Maus bekannt.  Käpt’n Blaubär bewohnt zusammen mit der Ratte Hein Blöd sowie seinen Enkelkindern , den Bärchen Gelb, Grün und Rosa, den gestrandeten Fischkutter Elvira , der in der Nähe des fiktiven Ortes Rumsrüttelkoog auf einer Felsklippe liegt. In älteren Folgen tauchte außerdem der Pinguin Amundsen auf. Auch die Blume Karin und Flöt bewohnen das Schiff und bilden einen Teil der Mannschaft.  Wesentlicher Lebensinhalt von Käpt’n Blaubär ist es, seinen Enkeln vermeintliches Seemannsgarn über seine zahlreichen Schiffsreisen zu erzählen. Während die Rahmenhandlung als Puppentrick dargestellt wird, wird das Seemannsgarn in Form von Zeichentrickeinspielern als Rückblende visualisiert. Am Ende einer Geschichte, nach dem obligatorischen Protest der drei Enkel, taucht...

Seemannsgarn

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Seemannsgarn , hergeleitet von Schiemannsgarn , sind Erzählungen der Seeleute über deren (angebliche) Erlebnisse. Das Erzählen wird als Seemannsgarn spinnen , kurz Garn spinnen , bezeichnet.    Das Schiemannsgarn wurde aus altem Tauwerk gewonnen und von den Seeleuten dazu benutzt, Leinen und Trossen zu bekleedern (umwickeln). Schiemannsgarn drehen oder Schiemannsgarn spinnen war auf Segelschiffen eine untergeordnete Arbeit, die bei Schönwetter erledigt wurde. Weil sie recht eintönig war, erzählten sich die Seeleute unterdessen, was sie erlebt hatten und worüber sie sich Gedanken machten – Sagen , Schwänke und Döntjes gehörten dazu. Auf diese Weise bekam Schiemannsgarn spinnen mit der Zeit eine andere Bedeutung: das Erzählen wurde Hauptsache, die Arbeit Nebensache, bis man das Erzählen allein so bezeichnete.  In jüngerer Zeit ersetzte Seemannsgarn spinnen oder kurz Garn spinnen die alte Redewendung, und unter echtem Seemannsgarn versteht man...

Bootsmann

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Bootsmann     In der früheren Seeschifffahrt war der Bootsmann verantwortlich für die Wartung und Instandhaltung der technischen Ausrüstung des Schiffs, insbesondere von Segeln , Tauwerk und Anker . Er war dem Kapitän oder dem Steuermann unterstellt und befehligte die Decksmannschaften bei allen seemannschaftlichen Aufgaben. Auf größeren Schiffen bestanden die Dienstgrade Oberbootsmann und Unterbootsmann . In der Handelsmarine bezeichnet man den Vorarbeiter der Decksmannschaft als Bootsmann. In Deutschland sind Bootsleute zum Teil Handwerksmeister mit der Bezeichnung Schiffsbetriebsmeister . Auf dem Großteil der deutschen Handelsschiffe mit multinationaler Besatzung wird die Stelle als Bootsmann aber nicht mit Schiffsbetriebsmeistern besetzt. 

Segel Einmaleins Teil 5 ...

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Törn 1.) Segelreise. 2.) Vertörnte Leine: Unklare Leine, mit eingedrehten Augen. Trimmen 1.) Verteilung des Ballastes / der Ladung: kopf- oder hecklastig. 2.) Änderung der Segelstellung, um Seeverhalten des Bootes zu verbessern. Verholen Schiff mittels Leinenzug an andere Liegeplätze bringen. Verklicker Drehbarer Stander zur Windrichtungsanzeige am Masttopp. vor Wind segeln Segelmanöver: Den Wind genau von achtern empfangen. voraus Alles, was vom Schiff aus vorlicher (weiter vorne) als dwars (querab) liegt.    Vorschot Schot des Vorsegels (Fock). Wache Meist je vierstündiger Zeitraum, in dem die Wache gegangen wird: Morgenwache (»Rahjawache«) : 1. Tagwache von 4 Uhr bis 8 Uhr. Vormittagswache : 2. Tagwache von 8 Uhr bis 12 Uhr. Nachmittagswache : 3. Tagwache von 12 bis 16 Uhr. Plattfuß : 4. Tagwache von 16 Uhr bis 20 Uhr. Abendwache : 1. Nachtwache an Bord von 20 Uhr bis Mitternacht (24 Uhr). Hundewache : 2. Nachtwache von Mitternacht (...

Segel Einmaleins Teil 4 ...

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Pütz Eimer Raumer Wind Der Wind fällt schräg von achtern ein. Mit raumem Wind kann ein Rahsegler schneller segeln als mit direkt achterlichem Wind. Ree Wendekommando: Ruder wird nach Luv, Pinne entsprechend nach Lee gelegt. reffen Verkleinern bzw. Verkürzen der Segelfläche durch Zusamenschnüren unterer Teile mit den auf dem Segeltuch angenähten Reffbändseln. Riemen Laienhaft Ruder genannt. Ein bis mehrere Schritt langes Rundholz mit Blatt, das zum Pullen benutzt wird. Ein kleiner Riemen ist ein Paddel .    Rigg Gesamte Takelung des Schiffes: Masten, Bäume, stehendes und laufendes Gut. Rudergänger (Rudergast) Die Person, die das Ruder bedient. Nicht zu verwechseln mit dem Steuermann ! rund achtern Kommando beim Halsen zum Schiften des Segels. Saling Waagerechte Strebe am Mast, welche die Wanten abspreizt, um bessere Mastverspannung zu ermöglichen. Schifften oder Schiften Auf Vorwindkurs: Segel von einer Seite auf andere nehmen. Schlag ...

Segel Einmaleins Teil 3 ....

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Klüse Öffnung in Bordwand zum Durchführen von Leinen (z.B. der Ankerkette: Ankerklüse). Knoten Nautische Geschwindigkeitsbezeichnung: Eine Seemeile (1852 m) pro Stunde. Kopf Obere Ecke eines Segels, an der man das Fall befestigt. Kopfschlag Beim Belegen auf Klampen wird das letzte Ende über Kreuz gelegt, damit es sich bekneift. krängen Überlegen eines Schiffes nach Backbord oder Steuerbord durch Winddruck, Seegang oder verrutschende Ladung. Hält das krängen an, spricht man von Schlagseite. Krängung Durch Wind oder Seegang verursachte Schräglage des Bootes um die Längsachse. Gekrängt wird nur nach Lee. kreuzen Segelmanöver: im Zickzackkurs gegen den Wind segeln, um ein in Windrichtung liegendes Ziel zu erreichen.    Kurs Richtung, welche ein Skipper ansteuern will. Lee Richtung, nach der der Wind weht. Gegenstück zu Luv. Wer seekrank ist, sollte nach Lee »opfern«. Die dem Wind abgekehrte Seite. – Luv: Die dem Wind zugekehrte Seit...