Rhythmus
Rhythmus (Musik)
Repräsentiert man eine musikalische Struktur als ein zweidimensionales Diagramm mit der Zeit auf der X-Achse und der Tonhöhe auf der Y-Achse (vergleichbar mit der Notenschrift), bezeichnet Rhythmus neben der Melodie eine der beiden horizontalen Strukturen. Die dazu senkrechte vertikale Komponente entspricht in diesem Bild der Tonhöhe. Beides ist grundsätzlich unabhängig voneinander veränderlich, allerdings kommuniziert auch die Dimension der Tonhöhe Rhythmen.

Shuffle
Der Shuffle-Rhythmus mit Betonung auf dem Offbeat. Beispiel:
Anstatt einen Notenwert in zwei gleich lange Zeitabschnitte aufzuteilen (binär oder „gerade“), wird bei der ternären Rhythmik eine Dreiteilung vorgenommen. Das Mittel, diese Dreiteilung unabhängig von der Taktart zu notieren und sprachlich zu erfassen, ist die Triole. Im Gegensatz zu anderen ternären Rhythmen werden im Shuffle zwischen den betonten Beats (in der Regel zwischen den Viertelnoten) nicht zwei unbetonte Noten gespielt, sondern nur eine, wie im binären Rhythmus. Deswegen lässt sich jeder binäre Rhythmus in einen Shuffle übertragen.
Das wird dadurch erreicht, dass nichts gespielt wird auf dem ersten der beiden unbetonten Schläge zwischen den Beats. Auf dem zweiten unbetonten Schlag wird das gespielt, was im binären Rhythmus genau mittig zwischen den Beats gespielt würde (die Achtelnoten). Dadurch rücken die unbetonten Schläge näher heran an den jeweils nächsten Beat.
Binäre Rhythmik im 4/4-Takt:

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